Tourdaten
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Datum Sa 23.05.09, 10:50-18:59
Strecke Wunstorf - Steinhude - Mardorf - Schneeren - Husum - Nienburg
  gesamt gefahren
Zeit 08:08:59 03:11:52
Schnitt 7,06 km/h 18 km/h
km/Vmax 57,57 km 45,19 km/h
Wetter 1-3 bft W, 17,9° - 24,2°
meist sonnig
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Teilnehmerliste
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RadlertreffenSpargeltour ’09

Tour zum Spargelessen in Schneeren

Bericht

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Bereit für die Tour

Aufnahmestandort:
N 52° 25′ 22.02″, O 9° 27′ 4.02″
Bereit für die Tour

Unsere diesjährige Spargel­tour sollte uns nach Schneeren externer Link führen, einem beschau­lichen kleinen Dorf am nord­östlichen Rand der Region Hannover externer Link. Bei schönstem Sonnen­schein­wetter trafen wir uns zu fünfzehnt am Bahnhof in Wunstorf externer Link, denn vor dem Spargel standen natürlich erst mal ein paar Kilometer Radfahren auf dem Programm.

Pünktlich wie bestellt hatte sich heute Nacht das Regenwetter der letzten Tage verzogen, die Sonne war rausgekommen und die Temperaturen waren wieder hochgeschnellt. Schon bei meiner Abfahrt Zuhause standen erträgliche 14° auf dem Thermometer. Zwar blies morgens noch ein nerviger Südostwind, aber die rund 35 km nach Wunstorf waren bald geradelt und im Sonnenschein war es richtig angenehm warm.
Als wir dann von Wunstorf aufbrachen, waren bereits 18° erreicht, was aber in der Sonne gefühlten 24° entsprach.

Als erstes Ziel hatte Tina, Organisatorin der heutigen Tour, Steinhude am Steinhuder Meer externer Link herausgesucht. Dort wollten wir uns eine erste Stärkung gönnen. Anders als bei der Steinhuder Meer-Tour ’08 fuhren wir dieses Mal allerdings nicht auf dem Bahntrassenweg nach Steinhude, sondern auf ziemlich direktem Wege durch das Hohenholz über den Silberberg. Der heißt zwar Berg, sein "Gipfel" liegt aber gerade mal 20m oberhalb von Wunstorf. Somit war der Weg durch den Wald sehr gemütlich zu fahren, auch weil der Weg gut befestigt war, wenn auch nicht asphaltiert.

Fischbrötchen im Boot

Aufnahmestandort:
N 52° 27′ 15.91″, O 9° 21′ 2.64″
Fischbrötchen im Boot

Steinhude hatten wir nach bereits nach einer halben Stunde erreicht. Eigentlich war es noch viel zu früh für eine erste Pause, allerdings hatte Tina von leckeren Fischbrötchen geschwärmt, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Diese bekamen wir in der Fischerei & Allräucherei Schweer’s externer Link. Nicht nur die Fischbrötchen waren lecker, auch das Ambiente passte genau. Standen doch auf der Restaurant-Terrasse direkt am Ufer nicht nur die üblichen Tische und Stühle, sondern auch große offene Boote, von denen wir eines gleich in Beschlag nahmen.

In Steinhude

Aufnahmestandort:
N 52° 27′ 15.2″, O 9° 21′ 4.22″
In Steinhude

Eine knappe halbe Stunde später machten wir uns aber schon wieder auf den Weg, das Steinhuder Meer zu umrunden und den Spargel anzusteuern. Wir fuhren westlich ums Steinhuder Meer, da hier die Wege etwas besser zu fahren sind - vor allem für die drei Liegeradler unter uns, ganz besonders natürlich für mich mit dem Dreispurer. Ein Liegerad war es auch, welches durch wiederholte Pannen auffiel. Panne ist vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt, jedoch flog von diesem Rad mehrfach der Wimpel ab. Leider habe ich es nicht direkt gesehen, kann also kein Foto davon präsentieren.

Kurz hinter Mardorf externer Link verließen wir dann das Steinhuder Meer und schlugen uns auf geradem Weg in Richtung Schneeren durch. Dieser Teil war einer von zwei recht schlecht befestigten Abschnitten, teilweise war es sogar nur ein Trampelpfad durch den Wald. Das, und unsere ausgedehnte Fischbrötchenpause in Steinhude, führte dann dazu, daß wir etwas später als angekündigt in Schneeren eintrafen. Machte aber nichts, denn dank großzügig vorhandener Mobiltelefone konnten wir ja Bescheid sagen.

In Mardorf

Aufnahmestandort:
N 52° 29′ 16.14″, O 9° 18′ 36.72″
In Mardorf

Gegen kurz vor halb zwei trafen wir schließlich beim Gasthaus Asche externer Link in Schneeren ein, wo Tina ein umfangreiches Spargelbuffet bestellt hatte. Umfangreich war es, und sehr lecker obendrein. Und bei einem Preis von unter 20 € pro Person inkl. Suppe und Eisbuffet zum Nachtisch kann man das Gasthaus nur wärmstens weiter empfehlen.

Einfach nur lecker

Aufnahmestandort:
N 52° 31′ 57.28″, O 9° 19′ 52.51″
Einfach nur lecker

Fast zweieinhalb Stunden ließen wir uns Zeit, ehe wir die Weiterfahrt nach Nienburg in Angriff nahmen. Ulli hatte uns leider bereits in Schneeren verlassen und war nach Neustadt geradelt; er mußte einen Zug erreichen. Auch Coni und Ramona verabschiedeten sich nach dem Spargelessen Richtung Neustadt, um zeitig zum Zug zu kommen. Mit leicht reduzierter Mannschaft, dafür ab gut gestärkt, fuhren wir also zunächst Richtung Husum externer Link.

Laut Tacho konnte man meinen, wir wollten schon auf den ersten Kilometern hinter Schneeren den Spargel und das Eis wieder wegstrampeln. Mit rund 45 km/h ging es nämlich aus Schneeren heraus. Das lag aber weniger an unserem sportlichen Ehrgeiz als vielmehr daran, daß es ein gutes Stückchen abschüssig war. Und auch die nächsten 8 Kilometer bis Husum ging es recht flott voran, so daß wir dort nach rund 20 Minuten ankamen. Zeit für die nächste Pause! Also wurde geradewegs die Eisdiele in Husum angesteuert und in Beschlag genommen.

Weiter geht’s

Aufnahmestandort:
N 52° 31′ 57.36″, O 9° 19′ 51.93″
Weiter geht’s

Als wir nach einer halbe Stunde weiterfuhren war uns zumindest allen klar, daß wir heute auf jeden Fall mehr Kalorien aufgenommen hatten, als wir durch die kleine Tour wieder verbrennen konnten. Trotzdem haben die reichlich zur Schau getragenen Forums-Trikots trotz eindeutig knappen Schnitts gehalten. Geplatzt ist keines, wenn auch ein Teilnehmer gleich zwei davon übereinander getragen hat.

Öhm?

Aufnahmestandort:
N 52° 33′ 54.35″, O 9° 15′ 6.42″
Öhm?

Die restlichen 13 Kilometer nach Nienburg legten wir in recht beschaulichem Tempo zurück. Es kam auch noch mal ein ordentliches Stück Wald- und Schotterpiste. Durch Nienburg folgten wir dann dem Steinhuder Meerbach externer Link bis zum Bahnhof, wo wir gegen halb sechs ankamen. Dort verabschiedete sich dann nochmals etwa die Hälfte der Gruppe, um direkt mit dem Zug die Heimreise anzutreten. Thomas hatte sich in Nienburg ein Zimmer genommen und wollte am nächsten Tag die Heimreise nach Hamburg mit dem Rad antreten.

Die letzten 6 unerschrockenen fuhren noch auf einen Absacker in ein Café direkt am Weserufer. Erst gegen 19 Uhr beendeten wir dann diese schöne Tour endgültig. Auf mich warteten noch rund 22 Kilometer bis nach Hause. Es war immer noch angenehm warm, so daß ich dieses letzte Stück auch noch richtig genießen konnte. Wieder mal war es eine tolle Tour gewesen. Die nächsten gemeinsamen Touren sind bereits in Planung, und in Gasthaus Asche in Schneeren hat es uns so gut gefallen, daß wir es spontan für eine Grünkohltour im nächsten Winter ausgesucht haben. Bis dahin wird es aber hoffentlich noch weitere gemeinsame Ausfahrten geben.

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