Tagesdaten
minimieren
Datum Mo 22.09.03, 09:04-19:45
Strecke Heimertingen - Biberach - Riedlingen - Herbertingen- Sigmaringen
  gesamt gefahren
Zeit 10:41:00 06:39:45
Schnitt 10,37 km/h 16,62 km/h
km/Vmax 110,75 km 48,9 km/h
Wetter 2-4 bft W, sonnig
GPS Download als ZIP-Datei
Tagebucheinträge
minimieren
Meine TourenFreiburg ’03Mo, 22. Sep. ’03

Tour nach Freiburg, 9. Tag

22.09.03, Heimertingen - Sigmaringen

Direktlink zu dieser Seite

Die Entscheidung mit der Übernachtung im Lamm war sicherlich richtig. Gut ausgeschlafen und mit einem guten Frühstück im Bauch ging es um kurz nach 9:00 Uhr auf die Strecke.

Beim Losfahren war es zwar noch recht kühl, aber die Sonne zeigte bald ihre Wirkung. Später am Tag hätte ich mir des öfteren noch die morgentliche Kühle zurückgewünscht. Statt dessen gab es nur noch mehr Wind, wieder direkt von vorne und heute in teilweise kräftigen Böen.

Nachdem ich die Autobahn sowie die Iller auf Nebenstrecken überquert hatte folgte dann bis Biberach eine Fahrt über Land- und Bundesstraßen. Radwege gab es über­haupt nicht, dafür aber jede Menge LKWs. Auf den teilweise recht engen Straßen war das oft beängstigend, öfters bin ich rechts rangefahren um LKWs vorbeizulassen. Erstaunlicherweise haben sich alle dafür bedankt … eine Geste die man in Deutschland leider nicht häufig sieht.

Hinzu kam, daß vor allem der erste Teil bis Biberach sehr viele Steigungen hat und ich immer wieder absteigen und schieben mußte. Alles in allem brauchte ich so für die ersten 30 km geschlagene 3 Stunden und mir war schnell klar, daß ich es so heute kaum bis Tuttlingen schaffen würde.

Genau bei diesem Schild hatte ich 1.000 km gefahren

Aufnahmestandort:
N 48° 6′ 58.54″, O 9° 41′ 32.68″
Genau bei diesem Schild hatte ich 1.000 km gefahren

In Biberach habe ich dann erstmal Pause gemacht und etwas zu Mittag gegessen. Vor dem Weiterfahren bemerkte ich dann, daß mein Hinterrad völlig abgefahren war. Teilweise war die Lauffläche ganz weg. Also ging’s auf zum nächsten Fahrradladen, wo man sich aber gerade anschickte, Mittags­pause zu machen. Da ich keine 2 Stunden warten wollte, bin ich erstmal Richtung Riedlingen weitergefahren.

Hinter Biberach gab’s dann zumindest durchgehend bis Riedlingen einen Radweg neben der Strecke. Das Problem mit den LKWs war also überstanden. Dafür wurde der Wind immer kräftiger; vor allem auf den Hügelkuppen war kräftiges Treten angesagt. Auch das Höhenprofil unterschied sich kaum vom ersten Teil der Etappe.

Ein paar Kilometer hinter Biberach erreichte ich dann die 1.000 km-Marke dieser Tour! Zur Feier gab’s einen kräftigen Schluck Apfelschorle und einen Bissen Schokoriegel … Sekt und Kaviar hatte ich wohl vergessen mitzunehmen.

Warten auf die Werkstatt in Riedlingen

Aufnahmestandort:
N 48° 9′ 12.79″, O 9° 28′ 31.04″
Warten auf die Werkstatt in Riedlingen

In Riedlingen gab’s dann die zweite Pause dieser Etappe … diesmal eher gezwungenermaßen. Denn mit diesem Hinterrad wollte ich nicht unbedingt weiterfahren. Also suchte und fand ich einen kleinen Fahrradladen mitten in der Stadt. Die Blicke des Verkäufers kannte ich schon aus Dillingen. Auch hier hatte man es wohl nur sehr selten mit Hollandrädern und Kettenkästen zu tun. Eine gute Stunde später war dann aber das neue Hinterrad drauf und es konnte weitergehen.

Der Radweg an der Donau entlang war dann aber nicht ausgeschildert, mehrfach landete ich in Sackgassen und mußte wieder umkehren. Schließlich bin ich dann auf der Straße bis Herbertingen und von da aus weiter Richtung Sigmaringen gefahren. Ab Scheer gab’s dann wieder eine Ausschilderung zum Donau-Fernradweg. Allerdings so verwirrend, dass ich erstmal 2 km durch den Ort geirrt bin um ihn tatsächlich zu finden.

Da laut Karte in der Nähe von Sigmaringen keine Campingplätze existieren machte ich mich dann auf die Suche nach einer günstigen Pension. Das war gar nicht so einfach - Montag ist wohl hier der Standard-Ruhetag. 4 km hinter Sigmaringen fand ich dann in Laiz einen Wegweiser - der mich wieder zurück nach Sigmarigen führte. Dort bin ich dann im Garni abgestiegen - nicht besonders gut aber besonders teuer! Zumindest für das Gebotene.

Alles in allem hat die heutige Etappe nicht so viel Spaß gemacht. Teilweise zu anstrengend und vor allem nervig durch ständige Umwege, die ich fahren mußte. Zu allem Übel wurde für morgen auch noch Regen angekündigt.

vorherige Seite   erste Seite   nächste Seite