Tagesdaten
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Datum Di 23.09.03, 10:27-17:25
Strecke Sigmaringen - Beuron - Tuttlingen - Möhringen
  gesamt gefahren
Zeit 06:58:00 04:18:29
Schnitt 9,57 km/h 15,47 km/h
km/Vmax 66,65 km 46 km/h
Wetter regnerisch
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Meine TourenFreiburg ’03Di, 23. Sep. ’03

Tour nach Freiburg, 10. Tag

23.09.03, Sigmaringen - Möhringen

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Wie angekündigt war tatsächlich das Wetter umgeschlagen und es hatte angefangen zu regnen. Also wurden das Gepäck und auch ich selber wasserdicht verpackt und los ging es. Es regnete zwar nicht stark, aber beim Fahren kriecht die Feuchtigkeit unweigerlich in alle Ritzen.

Ich war noch keine 2 km gefahren, da erblickte ich das, was in keiner Karte stand und ich auch abends nicht gesehen hatte: einen Campingplatz. Ärgerlich, vor allem da das Hotel nicht besonders gut war. Nun gut, zumindest mußte ich morgens nicht im Regen das Zelt abbauen und nass auf das Rad packen. So gesehen war es wohl doch OK.

Alles Dicht!

Aufnahmestandort:
N 48° 4′ 30.95″, O 9° 10′ 45.07″
Alles Dicht!

Der Regen hielt an bis Beuron, und auch danach kam die Sonne nur ab und zu raus. Insgesamt war es deutlich kühler als an den bisherigen Tourtagen.

Der Radweg an der Donau ist ab Sigmaringen nur noch selten asphaltiert, es geht ständig über Wald- und Schotterwege. Diese sind aber so gut befestigt, daß sie selbst durch den Regen nicht aufgeweicht und wunderbar zu fahren waren.

Sogar bei Regen schön: das Donautal

Aufnahmestandort:
N 48° 4′ 50.93″, O 9° 8′ 1.84″
Sogar bei Regen schön: das Donautal

Ein bißchen blöd ist nur, daß ich während der Etappe gestern einen Teil meines Kettenschutzes verloren habe. Der wurde wohl beim Radwechsel nicht wieder richtig befestigt, und nun liegt das hintere Ritzel frei und der ganze Schmutz kommt in den Kasten rein. Leider werde ich in dieser Gegend keinen Ersatz dafür bekommen.

Immer noch der beste Regenschutz: eine Brücke

Aufnahmestandort:
N 48° 4′ 50.93″, O 9° 8′ 1.84″
Immer noch der beste Regenschutz: eine Brücke

Landschaftlich war es eindeutig der schönste Abschnitt der gesamten Tour. Schade, daß gerade heute das Wetter nicht mitspielte.
Der Radweg führt ständig an der Donau entlang, allerdings nicht auf Flußhöhe, sondern immer wieder durch die angrenzenden Wälder und Hügel. Das macht diesen Teil zwar anstrengend, aber nicht minder schön.

Aber die Anstrengungen der letzten Tage machten sich heute richtig bemerkbar. Vor allem der ständige Gegenwind, der auch heute nicht aufhörte und immer böiger wurde, aber auch das häufige Bergauffahren zollten ihren Tribut. Meine Beine waren heute so schlapp wie noch nie. Selbst moderate Steigungen, die man sonst im 2ten oder 3ten Gang fahren kann zwangen mich häufig zum Absteigen.

Toller Radweg

Aufnahmestandort:
N 48° 4′ 53.69″, O 9° 5′ 21.6″
Toller Radweg

Bereits nach 66 km habe ich Schluß gemacht für heute und bin in Möhringen im Gasthaus Hecht abgestiegen. Einen Zeltplatz sucht man hier wieder mal vergeblich, aber der Hecht ist angenehm und auch nicht so teuer wie noch das Garni in Sigmaringen. Eigentlich ist ja heute Ruhetag hier, aber das Zimmer habe ich trotzdem bekommen. Der Wirt ist sehr freundlich und zuvorkommend.

Kletterwand kurz vor Tuttlingen

Aufnahmestandort:
N 48° 4′ 51.72″, O 9° 2′ 4.78″
Kletterwand kurz vor Tuttlingen

Von der reinen Entfernung her war es zwar die kürzeste Etappe der Tour bisher, aber sicher nicht die einfachste. Allerdings reicht das Streckenprofil auch hier noch lange nicht an das des Kochertalradweges heran. Dort waren eindeutig die schlimmsten Steigungen, und das sollte auch bis Freiburg so bleiben.
Wenn alles glatt geht, dann sollte ich Freiburg morgen erreichen. Sogar der Wetterbericht hört sich schon wieder viel besser an.

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