Tagesdaten
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Datum Mo 28.08.06, 10:37-14:26
Strecke Heidenheim - Herbrechtingen - Giengen - Gundelfingen - Dillingen
  gesamt gefahren
Zeit 03:48:34 02:34:40
Schnitt 9,94 km/h 14,69 km/h
km/Vmax 37,86 km 33,4 km/h
Wetter 2-4 bft WSW, bis 25 km/h
14,3°-20°, bedeckt
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Meine TourenDeutschland ’06Mo, 28. August ’06

Planwagentour durch Deutschland, 13. Tag

28.08.06, Heidenheim - Dillingen

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Radweg an der Brenz

Aufnahmestandort:
N 48° 37′ 32.79″, O 10° 13′ 45″
Radweg an der Brenz

Einen Vorteil hatte es ja, daß ich gestern weiter gefahren war, als geplant. So hatte ich heute nur noch eine Strecke von ca. 40 Kilometer bis Dillingen. Dort war ich verabredet und wollte einen Tag Pause machen.

Also brauchte ich mich heute morgen nicht beeilen, und das war auch gut so. Der Regen hatte fast die ganze Nacht auf die Plane getrommelt, weshalb ich auch nicht besonders gut geschlafen hatte. Der Lärm der Bundesstraße und gelegentlich vorbeikommende Züge taten ihr übriges.

Ich war zwar recht früh wach geworden, aber da es immer noch regnete, blieb ich erst mal liegen und wartete ab, was passiert. Das Früh­stück wurde im Wagen angerichtet, und erst gegen kurz nach zehn hörte der Regen auf. Um es gleich vorweg zu nehmen: er kam auch nicht wieder, und so wurde es eine trockene Fahrt heute.

Von hier kommen die Steiff-Tiere: Giengen an der Brenz

Aufnahmestandort:
N 48° 37′ 7.89″, O 10° 14′ 31.38″
Von hier kommen die Steiff-Tiere: Giengen an der Brenz

Der Radweg verlief bis Herbrechtingen entlang der Bundesstraße, was zwar gut zu fahren aber nicht gerade schön war. Am Ortsausgang Herbrechtingen gab’s dann zum ersten und einzigen Mal Unklarheit, was den Routenverlauf anging. Aber das war nur ein kurzer Schlenker von wenigen hundert Metern, die ich zusätzlich fahren mußte.

Auch hinter Herbrechtingen verlief der Radweg zunächst neben der Bundesstraße, hier aber leicht abgesetzt davon und wesentlich schöner zu fahren. Der Wind blies heute zum ersten Mal wieder etwas stärker, kam zum Glück aber nicht von vorne, sondern meist von der Seite. Aber auch das ist mit dem Planwagen ziemlich deutlich zu spüren.

Es wird noch matschiger

Aufnahmestandort:
N 48° 33′ 23.9″, O 10° 19′ 44.61″
Es wird noch matschiger

Meine Motivation war, vor allem wegen des verregneten gestrigen Tages, nicht gerade auf Höchstniveau. Und so kam ich auch nur recht schleppend voran. Es mußte einfach wieder besseres Wetter werden, damit ich die Tour wieder richtig würde genießen können. Vorerst aber blieb es recht grau am Himmel, und nur selten schaute die Sonne hervor.

Kurz hinter Giengen, in Hermaringen, verließ ich dann endgültig die Straße und fuhr auf Wirtschaftswegen. Das war schon viel besser, vor allem, da die Wirtschaftswege anfangs gut asphaltiert und zu fahren waren.

Damit war aber bald Schluß, und der Weg ging in einen leicht geschotterten Lehmweg über. Viele Pfützen zeugten davon, daß es auch hier noch vor kurzem stark geregnet hatte. Und der Weg wurde immer schlechter. Das heißt, der Boden wurde immer weicher und matschiger.

Echter Gelände-Planwagen

Aufnahmestandort:
N 48° 33′ 18″, O 10° 20′ 52.85″
Echter Gelände-Planwagen

So ging das bis Gundelfingen, und als ich endlich wieder asphaltierten Weg erreichte, hatten sich einige Kilo Schlamm in den Radkästen des Planwagens angesammelt. In diesem Fall wären wohl frei stehende Räder besser gewesen, aber dann hätte ich einen Teil des Schlamms wohl im Rücken gehabt. Also entfernte ich den Schlamm so gut es ging mit einem Stock und fuhr weiter.

Ich hatte nun die Donau erreicht, zu sehen bekam ich davon aber vorerst nichts.

Gundelfingen a. d. Donau

Aufnahmestandort:
N 48° 33′ 11.07″, O 10° 22′ 10.42″
Gundelfingen a. d. Donau

In Lauingen fuhr ich dann erst Mal auf einen Auto-Waschplatz und rückte dem Planwagen mit einem Hochdruckreiniger zu Leibe. Was für Autos gut ist, warum soll das nicht auch bei dem Planwagen gehen. Es ging, und zwar sehr gut. Nach wenigen Minuten war auch das letzte bißchen Schlamm abgespült und der Planwagen erstrahlte in neuen Glanz.

Da es gerade erst Mittag war, kehrte ich als nächstes im nahegelegenen McDrive ein und gönnte mir erst mal ein ausgiebiges Mittagessen. Mittlerweile war die Sonne rausgekommen, und man konnte auch gut draußen sitzen. Es waren zwar nur 20°, aber im Sonnenschein war es angenehm warm.

Was für Autos gut ist …

Aufnahmestandort:
N 48° 34′ 25.33″, O 10° 26′ 26.06″
Was für Autos gut ist …

Ab Lauingen folgte ich dann dem ausgeschilderten Donauradweg externer Link. Dieser führte zwar immer noch nicht an die Donau, dafür aber in eine Senke und dann ein Stück durch den Wald. Der Weg wurde immer schmaler, und kurz vor Dillingen gab es noch zwei kleine Brücken zu überwinden. Klein heißt dabei nicht nur niedrig und kurz, sondern vor allem schmal. Wohl die schmalsten Radwegbrücken, die ich bisher auf der Tour erlebt hatte. Trotzdem, mit wenigen Millimetern Luft auf beiden Seiten, paßte der Planwagen über beide Brücken.

Millimeterarbeit

Aufnahmestandort:
N 48° 34′ 20.77″, O 10° 28′ 30.41″
Millimeterarbeit

Nun mußte ich nur noch aus der Senke wieder hinaus. Das ging nur über eine Rampe mit ca. 8% Steigung. Also mußte ich doch noch mal schieben heute. Auf der Weiterfahrt Richtung Bodensee, auf der ich ja wieder hier vorbeikomme, werde ich mir diese Senke wohl sparen, und lieber ein paar Kilometer an der Bundesstraße entlang fahren.


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