Tagesdaten
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Datum Mo 04.09.06, 08:55-17:15
Strecke Märkt - Rheinweiler - Bad Bellingen - Neuenburg - Hartheim - Mengen - Freiburg
  gesamt gefahren
Zeit 08:20:00 04:54:45
Schnitt 8,2 km/h 13,9 km/h
km/Vmax 68,3 km 35 km/h
Wetter 1-3 bft W, bis 15 km/h
21,7°-31,8°, sonnig
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Meine TourenDeutschland ’06Mo, 04. September ’06

Planwagentour durch Deutschland, 20. Tag

04.09.06, Märkt - Freiburg

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Vom heutigen Tag gibt’s nicht soviel zu berichten. Geschlafen hatte ich nicht so gut, es war die ganze Nacht recht warm, außerdem war der Lärm der Autobahn doch lauter, als ich gehofft hatte. Zumindest versprach das Wetter gut zu werden, die Sonne schien von morgens an und brachte Temperaturen von bis zu 32°.

Eintönig: Rheinradweg von Basel nach Norden

Aufnahmestandort:
N 47° 42′ 11.53″, O 7° 31′ 1.07″
Eintönig: Rheinradweg von Basel nach Norden

Es war ein sehr großer Fehler ge­we­sen, gestern nichts mehr ein­zu­kau­fen. So hatte ich morgens nur noch etwa einen halben Liter Apfelschorle. Ich mußte also schnellstmöglich einen Laden finden. Das allerdings war viel schwerer als gedacht. Denn der Rheinradweg externer Link verläuft auf diesem Stück sehr langweilig am Rhein entlang. Langweilig deshalb, weil man eingekeilt ist zwischen Baumreihen links und rechts. Man sieht also die meiste Zeit weder etwas vom Rhein noch vom Rheintal.

Der Weg ist durchgehend geschottert, oft auch mit Grasnarbe, was für mich natürlich schwerer zu fahren ist. Insgesamt ist der Weg aber in einem guten Zustand. Nur mein Zustand war nicht so gut, denn der letzte Schluck Apfelschorle war bald aufge­braucht und es war weit und breit keine Möglichkeit in Sicht, etwas neues zu kaufen.

Den ersten Versuch machte ich in Rheinweiler. Das bescherte mir zwar einen kleinen knackigen Anstieg in den Ort, aber leider kein Geschäft. Ich war also bald wieder am Rhein und hatte immer noch nichts zu trinken.
Die Rettung kam dann ganz unvermittelt in Form einer Autobahnraststätte, die von hinten, also vom Radweg aus, zugänglich war. Dort gönnte ich mir erst mal ein großes Glas Apfelschorle und eine Brezn und nahm für die Weiterfahrt noch eine Flasche Wasser mit. Das war zwar teuer, aber absolut nötig.

Pause bei Hartheim

Aufnahmestandort:
N 47° 56′ 32.58″, O 7° 35′ 55.29″
Pause bei Hartheim

Rund 42 Kilometer dauerte der langweilige Radweg am Rhein, ehe ich endlich zu der Stelle kam, wo ich vom Rhein weg Richtung Freiburg abbog. Das war bei Hartheim und dort fand ich dann auch endlich einen Laden, wo ich mich erstmal wieder mit ausreichend Getränken versorgte.

Die Weiterfahrt über Hausen und Mengen war zwar wieder etwas hügelig, aber auch aufgrund des Windes, der nun von hinten kam, gut zu fahren. Nur ein kurzes Stück auf einem feuchten Waldweg war etwas schwieriger, vor allem da am Ende mal wieder eine breite Schranke stand. Ich konnte sie zwar mit Mühe umfahren bzw. umschieben, mußte dafür aber mitten durch ein dichtes Brennesselbeet. Es ist ja so schön, wenn der Schmerz nachläßt.

Tut das Not?

Aufnahmestandort:
N 47° 58′ 46.25″, O 7° 44′ 23.84″
Tut das Not?

Ich war sehr gut in der Zeit und gönnte mir erst mal eine kurze Pause. Die wurde aber viel länger als geplant. Nach kurzer Zeit kam ein Radler auf einem Liegedreirad daher, mit dem ich mich lange unterhalten habe. Er gab mir Tips bezüglich der Kupplung und ich erfuhr auch einiges über Liegedreiräder, mit denen ich schon seit einiger Zeit liebäugelte.

Irgendwann verabscheidete er sich aber wieder und so fuhr ich auch weiter nach Freiburg rein. Der Radweg entlang der B31 war super zu fahren, und obwohl es nach Freiburg rein ständig ganz leicht ansteigt war ich wegen des Rückenwindes schnell in der Stadt.

Campingplatz Hirzberg

Aufnahmestandort:
N 47° 59′ 34.86″, O 7° 52′ 25.37″
Campingplatz Hirzberg

Eine private Unterstellmöglichkeit hatte sich nicht ergeben, und so fuhr ich zum Campingplatz Hirzberg externer Link, wo ich den Planwagen für die nächsten Tage stehen lassen wollte. Der Campingplatz war mir noch von meiner Tour 2003 in sehr guter Erinnerung. Er ist absolut empfehlenswert, denn obwohl er fast mitten in der Stadt liegt, ist es dort unglaublich ruhig und schön.

Auch preislich ist der Campingplatz absolut im Rahmen, und für die Tage, an denen ich weg bin und nur der Planwagen dort steht, machte man mir sogar einen Sonderpreis von 4,-€ pro Tag. Da kann man wirklich nicht meckern.


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